Die System of a Down Biografie
Eine Reise durch das musikalische Vermächtnis und die Kontroversen einer einzigartigen Metal-Band.
Die Anfänge: Von Los Angeles bis zum musikalischen Durchbruch
Die Geschichte von System of a Down ist tief in der armenischen Diaspora in Los Angeles verwurzelt.
Im Jahr 1993 kreuzten sich die Wege von Serj Tankian und Daron Malakian, die beide aus armenischen Familien stammten, die vor dem Völkermord geflohen waren.
Sie gründeten zunächst die kurzlebige Band **Soil**. Ein Jahr später stieß Shavo Odadjian, ein Schulfreund von Tankian, dazu, zunächst als Manager.
Nachdem sich **Soil** aufgelöst hatte, beschlossen Tankian, Malakian und Odadjian, der vom Management zum Bassisten wurde, eine neue Band zu gründen.
Der Name „System of a Down“ wurde von einem Gedicht Malakians inspiriert, das ursprünglich „Victims of a Down“ hieß.
Dieses Gedicht behandelte das Thema des Völkermords an den Armeniern.
Sie entschieden sich für den Namenswechsel zu „System“ um die Band unter „S“ im Plattenregal zu platzieren, da dies der Liebelingsbuchstabe von Shavo war und so die Chance auf einen Erfolg erheblich steigen würde.
Der erste Schlagzeuger der Band war Andy Khachaturian. Doch Spannungen, insbesondere durch seine Handverletzung bei den Aufnahmen der Demo-Tapes, führten 1997 zu seinem Ausstieg. Er wurde durch den erfahrenen Schlagzeuger John Dolmayan ersetzt. Der musikalische Stil der Band war von Anfang an einzigartig und schwer einzuordnen. Sie mischten Elemente aus Alternative Metal, Nu Metal und Progressive Rock mit armenischer Volksmusik und politischen Texten. Der Durchbruch kam, als der renommierte Produzent Rick Rubin sie nach einem Live-Auftritt entdeckte. Er nahm sie unter seine Fittiche und verhalf ihnen zu einem Plattenvertrag bei American Recordings.
Das selbstbetitelte Debütalbum **System of a Down** erschien 1998 und erregte sofort Aufsehen. Songs wie „Sugar“ und „Spiders“ wurden schnell zu Underground-Hits. Doch der wahre weltweite Durchbruch sollte erst mit ihrem zweiten Album, **Toxicity**, im Jahr 2001 folgen. Dieses Album, das kurz vor den Anschlägen vom 11. September veröffentlicht wurde, traf den Nerv der Zeit. Die Mischung aus melodischen Refrains, abrupten Tempowechseln und politischen Botschaften katapultierte die Single „Chop Suey!“ in die Charts und machte die Band zu globalen Superstars. **Toxicity** ist bis heute ihr kommerziell erfolgreichstes Werk und gilt als ein Meilenstein des modernen Metal.
Nach dem Erfolg von **Toxicity** folgte 2002 das Album **Steal This Album!**, das ursprünglich als Bootleg gedacht war. Es enthielt unveröffentlichte Lieder aus den **Toxicity**-Sessions und demonstrierte die enorme kreative Schaffenskraft der Band in dieser Zeit. In den Jahren 2005 veröffentlichten sie die beiden zusammengehörigen Alben **Mezmerize** und **Hypnotize**, die die Fans in nur wenigen Monaten mit neuer Musik versorgten. Diese Alben festigten ihren Status und enthielten Hits wie „B.Y.O.B.“ und „Lonely Day“. Doch nach diesen Erfolgen begann eine Phase der Unsicherheit. Die Bandmitglieder hatten unterschiedliche kreative Visionen und es kam zu internen Spannungen, die 2006 zu einer „kreativen Pause“ führten.
Während dieser Auszeit verfolgten die Mitglieder ihre Soloprojekte. Serj Tankian veröffentlichte mehrere Alben, darunter sein erfolgreiches Solo-Debüt **Elect the Dead**. Daron Malakian gründete die Band **Scars on Broadway** mit John Dolmayan am Schlagzeug. Shavo Odadjian widmete sich ebenfalls anderen musikalischen Projekten. Erst im Jahr 2011 kehrte die Band für eine Europatournee zurück, die von den Fans frenetisch gefeiert wurde. Obwohl es seitdem keine neuen Studioalben gab, blieben sie als Live-Band aktiv und traten bei zahlreichen Festivals und Konzerten auf. Die Fans warten bis heute sehnsüchtig auf neue Musik, aber die kreativen Differenzen der Bandmitglieder machen dies zu einer anhaltenden Herausforderung.
Skandale und Kontroversen
System of a Down waren nie eine Band, die Skandale absichtlich suchte, aber ihre politischen Ansichten und ihr Aktivismus machten sie unweigerlich zu einer umstrittenen Figur. Einer der größten „Skandale“ war die anhaltende kreative und persönliche Meinungsverschiedenheit zwischen den Bandmitgliedern, insbesondere zwischen Serj Tankian und Daron Malakian. Die Uneinigkeit darüber, welche musikalische Richtung die Band einschlagen sollte und ob neue Musik veröffentlicht werden sollte, führte zu der langen Schaffenspause und der anhaltenden Stagnation. Serj Tankian äußerte sich mehrfach über seine Unzufriedenheit mit der Gruppendynamik, während Daron Malakian darauf bestand, dass er bereit sei, jederzeit neue Musik zu schreiben.
Eine weitere Kontroverse entstand, als die Bandmitglieder in den Medien unterschiedliche politische Positionen vertraten. Während Serj Tankian und Shavo Odadjian offen ihre Unterstützung für die armenische Regierung äußerten und gegen die aserbaidschanische Aggression im Berg-Karabach-Konflikt protestierten, vertrat John Dolmayan offen konservative Ansichten und unterstützte den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, was zu Spannungen innerhalb der Band und in der Fan-Community führte. Dolmayan entschuldigte sich später für einige seiner Kommentare, die von Fans als zu extrem empfunden wurden.
Ein weiterer bemerkenswerter Vorfall war der Boykottaufruf von Serj Tankian gegen die Band Imagine Dragons. Tankian kritisierte scharf, dass Imagine Dragons in Aserbaidschan auftraten, während der Berg-Karabach-Konflikt eskalierte. Er bezeichnete dies als moralisch verwerflich und rief die Fans dazu auf, das Konzert zu boykottieren. Dieser Vorfall unterstrich die tiefe persönliche und politische Bindung der Bandmitglieder an die armenische Sache, die oft im Widerspruch zu ihren Karrierezielen stand.
Mentoren und musikalische Vorbilder
Die Musik von System of a Down ist eine einzigartige Mischung aus Einflüssen, die von den individuellen Vorlieben der Bandmitglieder herrühren. Daron Malakian war von der Heavy-Metal-Szene der 80er Jahre geprägt und nannte Bands wie Black Sabbath, Iron Maiden und Judas Priest als seine Haupteinflüsse. Er bewunderte auch die musikalischen Kompositionen von Slayer. Serj Tankian hingegen war stark von politischen und progressiven Künstlern beeinflusst. Er nannte Frank Zappa und die Rockband Faith No More als große Inspirationsquellen. Er bewunderte die Fähigkeit, komplexe Songstrukturen und sozialkritische Texte miteinander zu verbinden.
Die Band als Ganzes entwickelte ihren eigenen unverwechselbaren Stil, der auch von der armenischen Volksmusik inspiriert wurde. Shavo Odadjian brachte als Kind oft armenische Musik in die Proberäume, was die Band dazu veranlasste, diese Einflüsse in ihre Songs zu integrieren. Der Produzent Rick Rubin kann auch als wichtiger Mentor betrachtet werden. Er erkannte das Potenzial der Band und half ihnen, ihren Sound zu verfeinern, ohne ihre Einzigartigkeit zu zerstören. Er ermutigte sie, ihre experimentellen Ideen zu verfolgen und half ihnen dabei, einige ihrer größten Hits zu kreieren.
Die Gesichter hinter der Musik: Die Bandmitglieder
Die Identität von System of a Down ist untrennbar mit den vier einzigartigen Persönlichkeiten ihrer Mitglieder verbunden, die nicht nur musikalische Talente, sondern auch starke politische Ansichten und komplexe Lebensgeschichten mitbringen. Ihre armenischen Wurzeln prägen nicht nur die Musik, sondern auch ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit und das Gedenken an den Völkermord an den Armeniern.
Serj Tankian
Serj Tankian, geboren am 21. August 1967 in Beirut, Libanon, ist der Leadsänger, Keyboarder und Co-Songwriter der Band. Er wuchs in einer politisch aufgeladenen Umgebung auf, was seine Weltanschauung und seine musikalischen Texte stark beeinflusste. Er zog im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie nach Los Angeles. Serj ist bekannt für seinen einzigartigen Gesang, der von sanften Melodien bis zu aggressiven Schreien reicht. Neben seiner Rolle bei System of a Down ist er ein leidenschaftlicher Aktivist. Er hat sich durch seine Solokarriere, die er 2007 mit dem Album **Elect the Dead** begann, einen Namen gemacht. Tankian ist mit Angela Madatyan verheiratet und hat mit ihr einen Sohn namens Rumi, der 2014 geboren wurde. In den letzten Jahren hat er sich auch als Komponist für Film-Soundtracks und klassische Musik betätigt. Ein persönlicher Schicksalsschlag traf ihn, als sein Großvater, der den Völkermord überlebte, im hohen Alter verstarb.
Daron Malakian
Daron Vartan Malakian, geboren am 18. Juli 1975 in Hollywood, Kalifornien, ist der Leadgitarrist, Co-Leadsänger und Hauptsongwriter der Band. Er ist bekannt für seine experimentellen und oft dissonanten Gitarrenriffs. Daron ist der Sohn des bekannten armenischen Künstlers Vartan Malakian. Seine Mutter Zepur ist Bildhauerin. Er wuchs in einem künstlerisch geprägten Umfeld auf. Malakian war auch das kreative Mastermind hinter den Texten vieler der bekanntesten Songs der Band. Nach der Pause von System of a Down gründete er die Band **Scars on Broadway**, mit der er mehrere Alben veröffentlichte. Über sein Privatleben ist wenig bekannt, aber er ist bekannt dafür, ein leidenschaftlicher Sportfan zu sein. In den letzten Jahren war er in den Medien wegen seiner Rolle bei der Blockade neuer SOAD-Musik und den kreativen Spannungen mit Tankian präsent. Er ist nicht verheiratet und hat keine Kinder.
Shavo Odadjian
Shavarsh „Shavo“ Odadjian, geboren am 22. April 1974 in Jerewan, Armenische SSR, ist der Bassist der Band. Er zog im Alter von fünf Jahren in die Vereinigten Staaten und besuchte dieselbe armenische Privatschule in Los Angeles wie Serj Tankian. Bevor er Bassist wurde, war Shavo der Manager von Serj’s und Daron’s erster Band, Soil. Sein aggressiver und zugleich groove-orientierter Bass-Stil ist ein Markenzeichen der Band. Abseits der Musik ist Shavo auch als DJ und Produzent unter dem Namen „DJ T-Z“ bekannt. Er ist in verschiedenen Projekten aktiv, unter anderem in der Hip-Hop-Szene. Shavo ist ein Verfechter der Cannabislegalisierung. Er ist zweimal verheiratet gewesen und hat drei Kinder: einen Sohn, Aris, aus erster Ehe und zwei Söhne, Hayk und Daron, aus seiner zweiten Ehe mit Sonia Odadjian.
John Dolmayan
John Dolmayan, geboren am 15. Juli 1973 in Beirut, Libanon, ist der Schlagzeuger der Band. Er kam 1997 zu System of a Down, nachdem der ursprüngliche Schlagzeuger die Band verlassen hatte. Dolmayan ist bekannt für seine präzisen und schnellen Drum-Fills sowie seine Fähigkeit, komplexe Rhythmen zu spielen. Abgesehen von der Musik ist er ein Comic-Liebhaber und der Gründer des Comic-Buch-Unternehmens „Torpedo Comics“. Er war auch Mitglied von Daron Malakians Soloprojekt **Scars on Broadway**. John Dolmayan ist mit Diana Dolmayan verheiratet und hat drei Kinder mit ihr.
Karriere-Meilensteine und bedeutende Werke
Die Karriere von System of a Down ist von einer Reihe bedeutender Momente geprägt, die ihren Einfluss auf die Musikwelt zementierten. Der erste große Meilenstein war die Entdeckung durch den legendären Produzenten Rick Rubin, die zu ihrem Plattenvertrag bei American Recordings führte. Dieser Deal war der Grundstein für ihren Erfolg.
Ihr Debütalbum **System of a Down** von 1998 war ein wichtiger Schritt. Obwohl es nicht sofort ein Kassenschlager war, verkaufte es sich in den folgenden Jahren stetig und erreichte Platin-Status. Die Songs „Sugar“ und „Spiders“ wurden zu Fan-Favoriten und sorgten für erste Aufmerksamkeit in der alternativen Metal-Szene. Der Song „P.L.U.C.K.“ (Politically Lying, Unholy, Cowardly Killers) war eine frühe, direkte Anklage gegen den türkischen Staat wegen des Völkermords an den Armeniern.
Der wahre Durchbruch kam jedoch mit **Toxicity** im Jahr 2001. Das Album wurde ein weltweiter Erfolg, erreichte Platz 1 der US-Billboard-Charts und wurde mit Mehrfach-Platin ausgezeichnet. Singles wie „Chop Suey!“, „Toxicity“ und „Aerials“ wurden zu Hymnen einer Generation. Der Erfolg von **Toxicity** katapultierte die Band in den Mainstream, ohne ihre künstlerische Integrität zu opfern.
Die Veröffentlichung der beiden Alben **Mezmerize** und **Hypnotize** im Jahr 2005 war ein weiterer kreativer Höhepunkt. Beide Alben erreichten ebenfalls Platz 1 der Billboard-Charts und wurden für ihre musikalische Vielfalt und ihre politischen Texte gefeiert. Mit dem Song „B.Y.O.B.“ (Bring Your Own Bombs) gewannen sie 2006 ihren ersten Grammy Award in der Kategorie „Best Hard Rock Performance“, was ihren Status als eine der wichtigsten Rockbands ihrer Zeit unterstrich.
Nach der langen Pause veröffentlichte die Band 2020 überraschend zwei neue Songs, „Protect the Land“ und „Genocidal Humanoidz“, um auf den Krieg in Berg-Karabach aufmerksam zu machen und Spenden für die Opfer zu sammeln. Diese Veröffentlichung wurde von den Fans mit großer Begeisterung aufgenommen und zeigte, dass die Band auch nach fast 15 Jahren Stille immer noch eine starke Stimme hat und ihre musikalische Chemie nach wie vor intakt ist, trotz aller internen Differenzen.
Zusammenarbeit mit anderen Künstlern
Die Mitglieder von System of a Down haben im Laufe ihrer Karriere mit einer Vielzahl von Musikern und Bands zusammengearbeitet, was ihre Vielseitigkeit und ihren Einfluss auf die gesamte Musiklandschaft unterstreicht.
Der Sänger Serj Tankian hat an zahlreichen Projekten mitgewirkt. Eine seiner bemerkenswertesten Kollaborationen war die Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Rockband **Deftones**. Er steuerte Gastgesang zum Song „Mein“ bei, der auf dem Album **Saturday Night Wrist** von 2006 zu finden ist. Tankian hat auch mit der Metal-Band **Tool** zusammengearbeitet und war ein Gastmusiker auf einem der Alben von Mike Patton (Sänger von Faith No More). Er sang 2007 auf dem Foo Fighters-Konzert „Holiday in Cambodia“ mit. Tankian hat zudem mit dem renommierten Musiker und Komponisten Tom Morello (von Rage Against the Machine und Audioslave) zusammengearbeitet und war Teil seines Projekts „Axis of Justice“.
Daron Malakian hat sich hauptsächlich auf sein Soloprojekt **Scars on Broadway** konzentriert, hat aber auch mit anderen Musikern interagiert. Er hat mit den Sängern Shania Twain und Snoop Dogg zusammengearbeitet, wenn auch in weniger bekannten Kontexten. Seine Arbeit mit Scars on Broadway zeigte eine andere Seite seiner musikalischen Persönlichkeit, die sich stärker auf traditionellen Rock und Metal konzentrierte, aber dennoch seine experimentellen Tendenzen beibehielt.
Shavo Odadjian, der Bassist, hat sich in der Hip-Hop-Szene einen Namen gemacht. Er hat mit RZA vom Wu-Tang Clan zusammengearbeitet und an Projekten mit dem Rapper Cilvaringz teilgenommen. Er war auch Mitglied von **Achozen**, einem Projekt, das er mit RZA und John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers gründete.
Legendäre Live-Auftritte und unvergessliche Konzerte
System of a Down sind bekannt für ihre energiegeladenen und unvorhersehbaren Live-Auftritte. Einer ihrer legendärsten Konzerte fand 2015 anlässlich des 100. Jahrestages des Völkermords an den Armeniern statt. Die Band trat in Jerewan, der Hauptstadt Armeniens, auf. Das Konzert war nicht nur ein musikalisches Ereignis, sondern auch ein starkes politisches Statement und eine Hommage an ihre Wurzeln.
Ein weiterer bemerkenswerter Auftritt war 2002 beim Rock am Ring Festival in Deutschland, wo sie vor Tausenden von begeisterten Fans spielten und ihren Höhepunkt des Erfolgs mit dem Album **Toxicity** feierten.
Ihre Tourneen durch Südamerika, insbesondere in Brasilien und Chile, sind ebenfalls legendär. Die Fans dort sind bekannt für ihre unbändige Leidenschaft und Energie. Videos von den Konzerten zeigen oft riesige Circle Pits und eine unglaubliche Atmosphäre, bei der Daron Malakian die Fans als „die Fans mit dem Feuer“ bezeichnete.
Im Jahr 2021 traten sie in Los Angeles auf, wo sie nach 16 Jahren ihre ersten neuen Songs, „Protect the Land“ und „Genocidal Humanoidz“ live präsentierten. Die Konzerte, die auch mit anderen Bands wie Korn und Faith No More stattfanden, waren für viele Fans ein emotionales Erlebnis und ein Zeichen, dass die Band auch nach so langer Zeit immer noch relevant ist.
Diskografie
Studioalben
- System of a Down (1998)
- Toxicity (2001)
- Steal This Album! (2002)
- Mezmerize (2005)
- Hypnotize (2005)
Singles
- „Sugar“ (1998)
- „Spiders“ (1999)
- „Chop Suey!“ (2001)
- „Toxicity“ (2002)
- „Aerials“ (2002)
- „Innervision“ (2002)
- „Boom!“ (2003)
- „B.Y.O.B.“ (2005)
- „Question!“ (2005)
- „Hypnotize“ (2005)
- „Lonely Day“ (2006)
- „Protect the Land“ (2020)
- „Genocidal Humanoidz“ (2020)
Demos
- Demo Tape 1 (1995)
- Demo Tape 2 (1996)
- Demo Tape 3 (1997)
- Demo Tape 4 (1997)
madSec, CC BY 2.0