Wird geladen

De Staat: Mehr als nur ein Regierungsform

Lesedauer 10 Minuten Bandvorstellung: De Staat


De Staat: Mehr als nur ein Regierungsform

Was ist der Staat?

Fragen Sie einen Philosophen, und Sie bekommen einen Vortrag über den Gesellschaftsvertrag. Fragen Sie einen Politikwissenschaftler, und er wird über das Gewaltmonopol referieren. Fragen Sie einen Musikliebhaber aus den Niederlanden, und er wird Ihnen mit leuchtenden Augen sagen: „De Staat? Das ist die beste Band, die Sie je live sehen werden.“ Und wissen Sie was? Der Musikliebhaber hat wahrscheinlich am meisten Recht. Denn De Staat, ausgesprochen „De Staht“, was schlicht „Der Staat“ bedeutet, ist weniger eine trockene Institution als vielmehr ein musikalisches Fünf-Mann-Kabinett des brillanten Wahnsinns aus Nijmegen. Vergessen Sie Bürokratie, Gesetzesbücher und langweilige Sitzungen. Der einzige Staat, über den wir hier sprechen, hält sich an keine Regeln, außer an die, die er selbst aufstellt, und seine einzige Agenda ist es, Ihre musikalischen Erwartungen in Stücke zu reißen und sie zu etwas Neuem, Besserem und ungemein Tanzbarem zusammenzusetzen.

Die Staatsgründung: Ein Mann und ein Abschluss-Projekt

Jeder Staat hat einen Gründervater, und in diesem Fall heißt er Torre Florim. Wir schreiben das Jahr 2006. Torre, geboren 1985 in Nijmegen und Spross einer musikalischen Familie, war nicht damit beschäftigt, eine Verfassung zu schreiben, sondern seine Abschlussarbeit für den Studiengang „Musikproduktion“. Statt einer staubigen Abhandlung über Mikrofonplatzierungen entschied sich Torre, einfach ein komplettes Album zu schreiben, aufzunehmen und zu produzieren. Alleine. In seiner Wohnung. Dieses Projekt nannte er „De Staat“. Man kann sich die Verblüffung der Professoren vorstellen, als sie statt eines PDF-Dokuments ein fertiges, knallhartes Rockalbum auf den Tisch bekamen. Das Ergebnis war so überzeugend, dass es fast unhöflich gewesen wäre, ihm keinen Abschluss zu geben. Dieses musikalische Staatsexamen mit dem Titel „Wait for Evolution“ war die Geburtsurkunde der Band. Doch Torre erkannte schnell, dass man einen Staat nicht alleine regieren kann. Eine Ein-Mann-Show ist zwar beeindruckend, aber eine Live-Show braucht eine Armee.

Das Kabinett des Krachs: Die Minister werden berufen

Torre Florim, der unangefochtene Staatschef, Sänger, Gitarrist und kreative Diktator (im positivsten Sinne), brauchte also eine Regierungsmannschaft. Er rekrutierte eine Gruppe von Freunden und Musikern aus der Nijmegener Szene, die seine Vision teilten. Zunächst als Live-Unterstützung gedacht, wuchsen sie schnell zu einer untrennbaren Einheit zusammen. Dieses Kabinett, das bis heute in erstaunlich stabiler Besetzung regiert, besteht aus wahren Meistern ihres Fachs.

Da wäre **Tim van Delft** am Schlagzeug, das pulsierende Herz der Bürokratie, der Mann, der die Verordnungen mit unerbittlicher Präzision heraustrommelt. Er ist der Taktgeber, das rhythmische Fundament, auf dem der ganze Staat errichtet ist. Ohne seine stoische Kraft würde das Konstrukt in sich zusammenfallen. Er ist der vielleicht zuverlässigste Schlagzeuger des Landes und sorgt dafür, dass die komplexesten Rhythmuswechsel wie ein einfacher Verwaltungsakt wirken.

Am Bass, und damit zuständig für die tiefen Frequenzen und das Fundament, steht **Jop van Summeren**. Er ist der Mann für die unterschwelligen Strömungen, die man eher fühlt als hört. Er bedient den Bass, aber auch Synthesizer und sorgt für die Backing Vocals. Er ist das Fundament, das nicht nur trägt, sondern auch aktiv groovt und dem Ganzen eine fast physische Präsenz verleiht.

Dann ist da **Rocco Hueting**, der als eine Art „Minister für alles andere“ fungiert. Offiziell bedient er Tasten, Synthesizer, Percussion und steuert Gesang bei. Inoffiziell ist er der Alchemist, der dem Sound die seltsamen, wunderbaren und oft unerwarteten Texturen verleiht. Er ist der Mann, der dafür sorgt, dass De Staat nie wie eine gewöhnliche Rockband klingt, indem er Klänge einstreut, die aus einem alten Science-Fiction-Film oder einer Funk-Platte aus den Siebzigern stammen könnten.

Und schließlich **Vedran Mircetic**, der Minister für die Sechs-Saiten-Angelegenheiten, besser bekannt als der Leadgitarrist. Vedran ist der Mann, der die Riffs liefert, die sich wie Stacheldraht um die Songs wickeln. Er kann brachial, er kann filigran, und er ist die perfekte Ergänzung zu Torres rhythmischem Gitarrenspiel. Zusammen bilden sie eine Gitarrenfront, die sowohl Köpfe als auch Hüften in Bewegung setzt.

Diese fünf bilden den Kern von De Staat. Ihre Chemie auf der Bühne ist unübersehbar. Sie sind ein eingespieltes Team, eine Maschine, die nur ein Ziel kennt: die totale musikalische Übernahme.



Der erste Staatsakt: Wait for Evolution (2009)

Das Debütalbum, das 2009 offiziell veröffentlicht wurde, schlug in den Niederlanden ein wie eine Bombe. „Wait for Evolution“ war roh, es war kantig, es war voller verdrehter Riffs und einer Attitüde, die man am besten als „Tom Waits trifft auf Queens of the Stone Age in einer schummrigen Nijmegener Bar“ beschreiben könnte. Die erste Single, „The Fantastic Journey of the Underground Man“, setzte den Ton: ein manischer, treibender Song, der sich perfekt als Soundtrack für einen Nervenzusammenbruch eignete. Das Album brachte ihnen sofortige Anerkennung, Preise und einen Ruf als formidable Live-Band ein. Es war ein Album, das Geduld einforderte, aber reich belohnte. Es war kein einfacher Pop, es war komplexe, intelligente Rockmusik, die dennoch einen unwiderstehlichen körperlichen Reiz besaß. Die Entdeckung durch Chris Goss, den legendären Produzenten (Kyuss, Queens of the Stone Age), der sie auf dem Lowlands Festival sah, öffnete ihnen die Türen für eine internationale Veröffentlichung. Der Staat war nun offiziell auf der Landkarte.

Meilenstein: Wait for Evolution (2009)
  1. Sleep Tight
  2. The Fantastic Journey Of The Underground Man
  3. I Am Here To Lose Control
  4. Wait For Evolution
  5. Habibi
  6. We’re Gonna Die
  7. My Blind Baby
  8. Kill The Man
  9. Meet The Devil
  10. You’ll Be The Leader
  11. Taste It
  12. Love It
  13. Cagefighter


Der industrielle Komplex: Machinery (2011)

Wie legt man nach einem so gelobten Debüt nach? Man macht es sich nicht gemütlich. Man wird kälter, härter, mechanischer. „Machinery“ aus dem Jahr 2011 war genau das: ein Album wie eine Fabrikhalle. Der Sound wurde industrieller, die Rhythmen noch unerbittlicher. Songs wie „Sweatshop“ klangen, als würden sie auf Ambossen und Zahnrädern gespielt. Es war ein mutiger Schritt weg vom erdigen Debüt hin zu einem fast schon futuristischen, dystopischen Sound. De Staat bewiesen, dass sie keine Eintagsfliege waren und sich nicht auf eine Formel festlegen ließen. Das Album war eine Herausforderung, aber eine lohnende. Es zementierte ihren Ruf als Innovatoren, als eine Band, die sich weigerte, stillzustehen. Die Live-Shows wurden zu dieser Zeit noch intensiver, eine fast schon körperliche Erfahrung, bei der Band und Publikum zu einer schwitzenden Masse verschmolzen.

Die Vinticious-Ära und der I_CON (2013)

Nach der industriellen Kälte von „Machinery“ war es Zeit für einen kompletten Stilwechsel. Mit „I_CON“ (2013) entdeckte De Staat den Glamour, den Funk und eine fiktive Figur namens „Vinticious“. Stellt euch einen aalglatten, selbstverliebten Entertainer vor, einen Prediger des schlechten Geschmacks mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein. Das war der Geist dieses Albums. Musikalisch war es eine Offenbarung. Songs wie „Devil’s Blood“ waren düster und sexy, während „Build That, Buy That“ eine bissige Satire auf den Konsumismus war. Und dann war da noch „Down Town“, ein Song, der es auf den Soundtrack des globalen Videospiel-Phänomens FIFA 14 schaffte und De Staat einem weltweiten Publikum vorstellte.

Diese Ära wurde 2014 mit der „Vinticious Versions“ EP gekrönt, auf der die Band ihre eigenen Songs nahm und sie komplett neu interpretierte, als wären sie obskure Funk- und Soul-Klassiker aus den Siebzigern. Es war ein Geniestreich, der ihren Humor und ihre musikalische Vielseitigkeit unterstrich. Sie waren nicht nur eine Rockband; sie waren Chamäleons, die sich in jedem Genre zu Hause fühlten, solange sie es auf ihre eigene, seltsame Weise verdrehen konnten. Und dann, versteckt auf „I_CON“, war da ein Song. Ein Song, der zunächst vielleicht übersehen wurde, der aber bald zum größten Phänomen ihrer Karriere werden sollte. Ein Song namens „Witch Doctor“.



Der Staatsstreich: Das „Witch Doctor“ Phänomen

Hier müssen wir einen Moment innehalten. Denn was mit „Witch Doctor“ geschah, ist kein gewöhnlicher Konzertmoment. Es ist ein Ereignis, eine Messe, ein kontrolliertes Chaos, das man gesehen haben muss, um es zu glauben. Der Song selbst ist ein minimalistisches Meisterwerk des Grauens, ein hypnotischer Beat und Torres manische Beschwörung „I’m the witch doctor, trust me“. Das Musikvideo, eine CGI-Meisterleistung, zeigte eine Armee von gesichtslosen Männern, die in einem endlosen, brutalen Kreis um Torre herumrannten. Es war verstörend und brillant.

Live ging die Band noch einen Schritt weiter. Anstatt auf einen traditionellen Moshpit zu hoffen, perfektionierte die Band eine Choreografie des Wahnsinns. Während des Crescendos des Songs steigt Torre Florim von der Bühne. Er geht mitten ins Publikum. Die Menge teilt sich, und um ihn herum bildet sich ein riesiger, leerer Kreis. Und dann, wenn der Beat einsetzt, beginnen Hunderte, manchmal Tausende von Menschen, in einem perfekten, wirbelnden Tornado um den Sänger herum zu rennen. Es ist kein gewalttätiges Moshpit. Es ist ein kollektiver Tanz, ein Ritual, ein Strudel menschlicher Energie, der von diesem einen Mann in der Mitte dirigiert wird.

Dieses Spektakel, das sie auf Festivals wie Pinkpop und Lowlands vor Zehntausenden von Menschen aufführten, wurde zu ihrer Visitenkarte. Es ist ein Moment purer, ungefilterter Live-Magie, der die Trennung zwischen Band und Publikum komplett aufhebt. Es ist ein Staatsakt der besonderen Art, und es hat De Staat zu Recht den Ruf einer der besten Live-Bands der Welt eingebracht. Es ist ein unvergesslicher Anblick, der die pure Kraft ihrer Musik demonstriert.

Meilenstein: I_CON (2013)
  1. My Bad
  2. All is Dull
  3. Build That, Buy That
  4. Devil’s Blood
  5. Witch Doctor
  6. Get It Together
  7. Refugee
  8. Make Way For The Passenger
  9. Input Source Select
  10. I’ll Take You
  11. Down Town
  12. Wonderer
  13. The Inevitable End

Der endlose Kreis und das Kaugummi: O (2016) und Bubble Gum (2019)

Wie übertrifft man den „Witch Doctor“? Man versucht es gar nicht erst. Stattdessen macht man einfach weiter. „O“ aus dem Jahr 2016 war ein Album, das sich um das Thema des Kreises drehte, sowohl musikalisch als auch konzeptionell. Es war ein weiteres eklektisches Meisterwerk, das von groovigem Pop („Make the Call, Leave It All“) bis zu düsterem, schleppendem Rock („Murder Death“) reichte. Es war der Sound einer Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, die sich traute, alles zu tun, was sie wollte.

„Bubble Gum“ (2019) warf dann wieder alles über den Haufen. Der Opener „KITTY KITTY“ war eine neunminütige, beißende politische Satire, die wie ein verschollener Nine Inch Nails-Track klang. Das Album war aggressiv, es war poppig, es war wütend und es war zuckersüß, oft alles zur gleichen Zeit. Songs wie „Pikachu“ (nicht über das Pokémon) zeigten ihre Fähigkeit, ernste Themen in absurde und tanzbare Pakete zu schnüren. Das Album enthielt auch eine bemerkenswerte Zusammenarbeit mit der niederländischen Sängerin Luwten beim Song „Tie Me Down“. Es war ein weiteres Zeichen dafür, dass De Staat sich weigerte, in einer Schublade zu bleiben. Der Staat dehnte seine Grenzen weiter aus.

Die Farbenlehre: Red / Yellow / Blue (2023)

Und gerade als man dachte, man hätte den Staat und seine Methoden verstanden, kündigten sie ihr bisher ambitioniertestes Projekt an. Anstatt eines einzigen Albums veröffentlichten sie über Monate hinweg drei separate EPs, die jeweils einer Grundfarbe gewidmet waren: Rot, Gelb und Blau. Im Jahr 2023 wurden diese zu einem monumentalen Gesamtwerk zusammengefasst.

**Rot** war die Farbe der Aggression, des rohen, lauten Rock. Songs wie „Look At Me“ und „Burning The Flag“ waren purer, unverfälschter De Staat-Lärm, der direkt auf die Moshpits zielte. Es war die Wut, die Leidenschaft, der Motor.

**Gelb** war die Farbe des Funk, des Tanzes, des manischen Spaßes. Songs wie „Who’s Gonna Be The GOAT?“ und „Numbers Up“ waren voller absurder Grooves und einer fast schon fieberhaften Energie. Es war die Farbe für die Hüften, der verspielte, unberechenbare Teil ihres Sounds.

**Blau** schließlich war die Farbe der Melancholie, der Introspektion, der großen Melodien. Songs wie „Running Backwards Into The Future“ und „What Goes, Let Go“ waren balladesk, aber auf die typische De Staat-Weise: groß, dramatisch und ein wenig seltsam. Es war die Seele des Projekts.

Dieses Triptychon war ein Geniestreich. Es erlaubte der Band, jede Facette ihres Sounds bis zum Äußersten zu erkunden, ohne die Integrität eines traditionellen Albums zu gefährden. Es war, als würde man ein Kunstmuseum besuchen, in dem jeder Raum einer anderen Emotion gewidmet ist. Es ist vielleicht das ultimative De Staat-Statement: eine Band, die so viele Ideen hat, dass sie einfach nicht auf eine einzige Leinwand passen.

Ein Staat besucht man nicht, man erlebt ihn

Am Ende des Tages kann man über De Staat schreiben, so viel man will. Man kann ihre Einflüsse analysieren, die von Queens of the Stone Age bis zu den Talking Heads und The Streets reichen. Man kann ihre intelligenten, oft satirischen Texte zerpflücken. Man kann ihre beeindruckende Diskografie von vorne bis hinten durchhören. Aber um De Staat wirklich zu verstehen, muss man sie live sehen. Man muss im Raum sein, wenn Tim van Delft diesen unerbittlichen Beat spielt. Man muss fühlen, wie Jop van Summerens Bass den Boden zum Beben bringt. Man muss sehen, wie Rocco Hueting an seinen Maschinen zaubert und Vedran Mircetic seine Gitarre bearbeitet.

Und man muss Torre Florim sehen. Man muss sehen, wie dieser Mann, der alleine in seinem Zimmer anfing, eine Bühne mit der Autorität eines absoluten Monarchen und der ansteckenden Freude eines Kindes beherrscht. Man muss den Moment miterleben, in dem er ins Publikum geht und der „Witch Doctor“ den Tanz befiehlt. Wenn man das einmal erlebt hat, versteht man es. Das ist De Staat. Kein bürokratischer Apparat, sondern ein lebendiger, atmender, schwitzender Organismus. Ein Staat, dem man sich gerne anschließt. Freiwillig. Und mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Aktuelle Staatsbesuche (Tourdaten)

Hier sind einige der nächsten Gelegenheiten, dem Staat beizuwohnen:

  • 2025-11-15: Ommen, Niederlande – De Herberg
  • 2025-11-16: Aalten, Niederlande – Oerkroeg Schiller
  • 2025-11-22: Vlissingen, Niederlande – De Piek
  • 2025-11-23: Gouda, Niederlande – Studio Gonz
  • 2025-11-29: Zwaagwesteinde, Niederlande – Badhus
  • 2025-11-30: Heerhugowaard, Niederlande – JC Kompleks

(Daten ohne Gewähr, prüfen Sie die offiziellen Kanäle!)

Interaktive Diskografie (Studiowerke)

Klicken Sie auf ein Album, um die enthaltenen Gesetzesentwürfe (Tracks) einzusehen.

Wait for Evolution (2009)
  1. Sleep Tight
  2. The Fantastic Journey Of The Underground Man
  3. I Am Here To Lose Control
  4. Wait For Evolution
  5. Habibi
  6. We’re Gonna Die
  7. My Blind Baby
  8. Kill The Man
  9. Meet The Devil
  10. You’ll Be The Leader
  11. Taste It
  12. Love It
  13. Cagefighter
Machinery (2011)
  1. Ah I See
  2. Sweatshop
  3. I’ll Never Marry You
  4. Old Mac Donald Don’t Have No Farm No More
  5. I’m A Rat
  6. Keep Me Home
  7. Tumbling Down
  8. Psycho Disco
  9. Rooster Man
  10. Serial Killer
  11. Back To The Grind
I_CON (2013)
  1. My Bad
  2. All is Dull
  3. Build That, Buy That
  4. Devil’s Blood
  5. Witch Doctor
  6. Get It Together
  7. Refugee
  8. Make Way For The Passenger
  9. Input Source Select
  10. I’ll Take You
  11. Down Town
  12. Wonderer
  13. The Inevitable End
Vinticious Versions (EP) (2014)
  1. Get It Together (Vinticious Version)
  2. Build That, Buy That (Vinticious Version)
  3. Input Source Select (Vinticious Version)
  4. Down Town (Vinticious Version)
  5. All Is Dull (Vinticious Version)
  6. Devil’s Blood (Vinticious Version)
  7. Sweatshop (Vinticious Version)
  8. Wait For Evolution (Vinticious Version)
O (2016)
  1. Peptalk
  2. Make the Call, Leave It All
  3. Get on Screen
  4. Murder Death
  5. Blues Is Dead
  6. Baby
  7. Time Will Get Us Too
  8. Round
  9. Life Is a Game (Ladadi Ladadada)
  10. Systematic Lover
  11. Help Yourself
  12. She’s with Me
Bubble Gum (2019)
  1. KITTY KITTY
  2. Fake It Till You Make It
  3. Mona Lisa
  4. I’m Out Of Your Mind
  5. Pikachu
  6. Phoenix
  7. Level Up
  8. Me Time
  9. Tie Me Down (feat. Luwten)
  10. I Wrote That Code
  11. Luther
Red / Yellow / Blue (2023)

(Red)

  1. Look At Me
  2. Head On The Block
  3. Some Body
  4. Paying Attention
  5. Burning The Flag

(Yellow)

  1. Who’s Gonna Be The GOAT?
  2. Danger
  3. Peace, Love & Profit
  4. Bompti
  5. Numbers Up

(Blue)

  1. One Day
  2. Someone To Be
  3. Running Backwards Into The Future
  4. Take Root
  5. What Goes, Let Go
Avatar-Foto

CEO und Gründer von Xenopolias.de, Xenolandia Grid, Radio Xenolandia und JazzVortex. Webmaster, Redakteur und Autor auf dieser Webpage. Geboren vor langer Zeit im Herzen des Ruhrgebiets.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner