Der plötzliche Verlust eines prägenden Musikers hat die Fangemeinde und die Musikwelt tief erschüttert. Andrew Ranken, der langjährige Schlagzeuger der legendären Band The Pogues, ist verstorben. Die Nachricht löste eine Welle der Anteilnahme aus, die weit über die Grenzen seiner britisch-irischen Heimat hinausreicht.
Abschied von einem musikalischen Herzschlag
Andrew Ranken verstarb am 10. Februar 2026 im Alter von 72 Jahren. Die verbliebenen Mitglieder der Pogues informierten die Öffentlichkeit mit einer emotionalen Botschaft über den Verlust ihres Weggefährten, den sie als das „Herz“ der Gruppe bezeichneten. Ranken, der oft unter seinem Spitznamen „The Clobberer“ bekannt war, gehörte seit den frühen Achtzigern zur Formation und prägte den unverwechselbaren Folk-Punk-Sound der Band entscheidend mit. Er war an den bedeutendsten Alben der Bandgeschichte beteiligt, darunter Klassiker wie „Rum Sodomy and the Lash“.
Weltweite Resonanz und tiefe Anteilnahme
Nach Bekanntwerden des Todesfalls füllten sich die sozialen Netzwerke und Online-Plattformen binnen kürzester Zeit mit Beileidsbekundungen. Nicht nur prominente Kollegen aus der Branche, sondern vor allem Tausende von Fans drückten ihren Schmerz aus. Viele würdigten Ranken als einen der talentiertesten Drummer seines Genres und erinnerten an seine Energie auf der Bühne. Besonders hervorgehoben wurde auch seine menschliche Art; er galt als loyaler Freund und bescheidener Charakter, der trotz des großen Erfolgs stets bodenständig geblieben war.
Herausforderungen in den letzten Jahren
Obwohl Andrew Ranken bis zuletzt eng mit der Band verbunden blieb, war es ihm aufgrund gesundheitlicher Probleme in jüngerer Zeit nicht mehr möglich, aktiv an Live-Auftritten teilzunehmen. Berichten zufolge litt er unter einer chronischen Atemwegserkrankung (COPD), was ihn dazu zwang, bei der aktuellen Jubiläumstournee kürzerzutreten. Dennoch blieb er im Geist ein fester Bestandteil der Gruppe, was die Reaktionen seiner Bandkollegen unterstreichen, die ihn als Bruder und unersetzliches Mitglied bezeichnen.
Das Erbe lebt auf der Bühne weiter
Trotz der Trauer setzen die Pogues ihre geplante Tournee fort, um das musikalische Vermächtnis – auch das von Andrew Ranken – zu ehren. Die Band begeht derzeit das 40-jährige Jubiläum ihres Erfolgsalbums „Rum Sodomy and the Lash“. Die kommenden Auftritte in Australien und Neuseeland werden nun zweifellos im Zeichen des Gedenkens an ihren verstorbenen Schlagzeuger stehen.
| Datum | Ort | Veranstaltungsstätte |
| 25. März 2026 | Fremantle, Australien | Fremantle Prison |
| 27. März 2026 | Adelaide, Australien | Hindley Street Music Hall |
| 29. & 31. März 2026 | Melbourne, Australien | Forum Melbourne |
| 02. April 2026 | Byron Bay, Australien | Bluesfest |
| 05. & 06. April 2026 | Sydney, Australien | Opera House |
| 08. April 2026 | Wellington, Neuseeland | St James Theatre |
| 09. April 2026 | Christchurch, Neuseeland | Town Hall |
| 11. April 2026 | Auckland, Neuseeland | NZICC Theatre |
Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de
Quellen: BrooklynVegan, Hindustan Times, Bournemouth Echo, Louder Sound, Consequence, RSVP Live, Parade, Yahoo News, Dublin Live, OK! Magazine, Wikipedia, Fan-Lexikon, Ticketmaster, Accordions News, Concert Archives, JamBase.
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