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Andrew Ranken, Milk club, Moskau 2010
Andrew Ranken, Milk club, Moskau 2010

Der plötzliche Verlust eines prägenden Musikers hat die Fangemeinde und die Musikwelt tief erschüttert. Andrew Ranken, der langjährige Schlagzeuger der legendären Band The Pogues, ist verstorben. Die Nachricht löste eine Welle der Anteilnahme aus, die weit über die Grenzen seiner britisch-irischen Heimat hinausreicht.

Abschied von einem musikalischen Herzschlag

Andrew Ranken verstarb am 10. Februar 2026 im Alter von 72 Jahren. Die verbliebenen Mitglieder der Pogues informierten die Öffentlichkeit mit einer emotionalen Botschaft über den Verlust ihres Weggefährten, den sie als das „Herz“ der Gruppe bezeichneten. Ranken, der oft unter seinem Spitznamen „The Clobberer“ bekannt war, gehörte seit den frühen Achtzigern zur Formation und prägte den unverwechselbaren Folk-Punk-Sound der Band entscheidend mit. Er war an den bedeutendsten Alben der Bandgeschichte beteiligt, darunter Klassiker wie „Rum Sodomy and the Lash“.

Weltweite Resonanz und tiefe Anteilnahme

Nach Bekanntwerden des Todesfalls füllten sich die sozialen Netzwerke und Online-Plattformen binnen kürzester Zeit mit Beileidsbekundungen. Nicht nur prominente Kollegen aus der Branche, sondern vor allem Tausende von Fans drückten ihren Schmerz aus. Viele würdigten Ranken als einen der talentiertesten Drummer seines Genres und erinnerten an seine Energie auf der Bühne. Besonders hervorgehoben wurde auch seine menschliche Art; er galt als loyaler Freund und bescheidener Charakter, der trotz des großen Erfolgs stets bodenständig geblieben war.

Herausforderungen in den letzten Jahren

Obwohl Andrew Ranken bis zuletzt eng mit der Band verbunden blieb, war es ihm aufgrund gesundheitlicher Probleme in jüngerer Zeit nicht mehr möglich, aktiv an Live-Auftritten teilzunehmen. Berichten zufolge litt er unter einer chronischen Atemwegserkrankung (COPD), was ihn dazu zwang, bei der aktuellen Jubiläumstournee kürzerzutreten. Dennoch blieb er im Geist ein fester Bestandteil der Gruppe, was die Reaktionen seiner Bandkollegen unterstreichen, die ihn als Bruder und unersetzliches Mitglied bezeichnen.

Das Erbe lebt auf der Bühne weiter

Trotz der Trauer setzen die Pogues ihre geplante Tournee fort, um das musikalische Vermächtnis – auch das von Andrew Ranken – zu ehren. Die Band begeht derzeit das 40-jährige Jubiläum ihres Erfolgsalbums „Rum Sodomy and the Lash“. Die kommenden Auftritte in Australien und Neuseeland werden nun zweifellos im Zeichen des Gedenkens an ihren verstorbenen Schlagzeuger stehen.

DatumOrtVeranstaltungsstätte
25. März 2026Fremantle, AustralienFremantle Prison
27. März 2026Adelaide, AustralienHindley Street Music Hall
29. & 31. März 2026Melbourne, AustralienForum Melbourne
02. April 2026Byron Bay, AustralienBluesfest
05. & 06. April 2026Sydney, AustralienOpera House
08. April 2026Wellington, NeuseelandSt James Theatre
09. April 2026Christchurch, NeuseelandTown Hall
11. April 2026Auckland, NeuseelandNZICC Theatre

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: BrooklynVegan, Hindustan Times, Bournemouth Echo, Louder Sound, Consequence, RSVP Live, Parade, Yahoo News, Dublin Live, OK! Magazine, Wikipedia, Fan-Lexikon, Ticketmaster, Accordions News, Concert Archives, JamBase.

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Von Franz Lemmler

CEO und Gründer von Xenopolias.de, Xenolandia Grid, Radio Xenolandia und JazzVortex. Webmaster, Redakteur und Autor auf dieser Webpage. Geboren vor langer Zeit im Herzen des Ruhrgebiets.

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