SAN FRANCISCO, Calif. (Nov. 15, 2002)--Creed shows their support for the Coast Guard during a VH1 concert from Alcatraz Island in San Francisco Bay. The Coast Guard Cutter Tern escorted Creed to Alcatraz Island and Creed showed off their new Coast Guard ball caps. USCG photo by PA3 Barry Lane
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SAN FRANCISCO, Calif. (Nov. 15, 2002)--Creed shows their support for the Coast Guard during a VH1 concert from Alcatraz Island in San Francisco Bay. The Coast Guard Cutter Tern escorted Creed to Alcatraz Island and Creed showed off their new Coast Guard ball caps. USCG photo by PA3 Barry Lane

Das von Kid Rock initiierte Festivalformat „Rock The Country“, das für seine Nähe zur konservativen US-amerikanischen Rock- und Country-Szene bekannt ist, erlebt derzeit eine Welle von Absagen. Besonders prominent ist das Verschwinden der Post-Grunge-Legenden Creed aus den Ankündigungen. Die Band um Frontmann Scott Stapp wird nicht mehr als Teil des Line-ups geführt, was in der Musikwelt für reichlich Gesprächsstoff sorgt.

Politisches Klima sorgt für Unruhe unter den Künstlern

Hintergrund der Absagen scheint die zunehmende Polarisierung rund um die Veranstaltung zu sein. Während Kid Rock und Jason Aldean als Aushängeschilder einer politisch eindeutig positionierten Bewegung fungieren, versuchen andere Acts, eine breitere Fanbasis nicht zu verprellen. So gab die Band Shinedown beispielsweise offen bekannt, dass sie Musik als verbindendes Element sieht und keine Events unterstützen möchte, die zur weiteren gesellschaftlichen Spaltung beitragen könnten. Creed selbst hielt sich mit einem detaillierten Statement zwar zurück, doch ihr stiller Rückzug von der offiziellen Website spricht eine deutliche Sprache.

Absage in South Carolina nach Künstlerexodus

Die Auswirkungen dieser Rückzugswelle sind bereits konkret spürbar: Der geplante Tourstopp in Anderson, South Carolina, der für den Juli 2026 angesetzt war, wurde inzwischen komplett gestrichen. Nachdem neben Creed und Shinedown auch andere Künstler wie der Rapper Ludacris sowie die Country-Sängerinnen Morgan Wade und Carter Faith von den Plakaten verschwanden, sahen sich die Organisatoren gezwungen, die Reißleine zu ziehen. Offiziell wurden „unvorhersehbare Umstände“ angeführt, doch Branchenkenner sehen den Grund im kollabierenden Programm.

Zwischen Tradition und Kontroverse

Das Festival, das ursprünglich als patriotisches Event zur Feier amerikanischer Werte beworben wurde, steht nun vor der Herausforderung, sein Image zu wahren. Während ein harter Kern an Künstlern wie Hank Williams Jr. oder Lynyrd Skynyrd weiterhin an Bord bleibt, zeigt die aktuelle Entwicklung, dass die Verknüpfung von Popkultur und expliziter politischer Agenda ein riskantes Pflaster bleibt – selbst für gestandene Rockgrößen.


Aktuelle Tourtermine: Creed 2026

Trotz der Absage beim Festival ist die Band Creed weiterhin auf großer Tournee. Hier sind die nächsten bestätigten Termine für das Jahr 2026:

DatumOrtLocation
11. März 2026Houston, TX (USA)NRG Stadium
12. April 2026New Orleans, LA (USA)Caesars Superdome
17. – 21. April 2026Miami, FL (USA)Summer of ’99 and Beyond Cruise
09. Juli 2026Internationaler Termin(Details siehe offizielle Website)
22. Juli 2026Huntsville, AL (USA)The Orion Amphitheater
24. Juli 2026Orange Beach, AL (USA)The Wharf Amphitheatre

(Hinweis: Derzeit sind primär Termine in Nordamerika angekündigt. Europäische Fans warten noch auf Bestätigungen für den Herbst 2026.)


Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: AXS TV, Times of India, MoreCore, Hindustan Times, Complex, Parade, The PRP, Creed Official Website, Ticketmaster.

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Von Franz Lemmler

CEO und Gründer von Xenopolias.de, Xenolandia Grid, Radio Xenolandia und JazzVortex. Webmaster, Redakteur und Autor auf dieser Webpage. Geboren vor langer Zeit im Herzen des Ruhrgebiets.

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