AMFM STUDIOS LLC, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0>, via Wikimedia Commons
Lesedauer 2 Minuten
Blake Lively in an intervie to promote The Rythm Section movie in 2020

Blake Lively gegen Justin Baldoni: Der Gerichtskrimi um „It Ends With Us“

Der Rechtsstreit zwischen den Hauptdarstellern des Kinohits „It Ends With Us“ hat sich zu einem der meistbeachteten Hollywood-Prozesse der letzten Jahre entwickelt. Blake Lively und Justin Baldoni, die im Film als Liebespaar agierten, stehen sich seit Ende 2024 vor Gericht gegenüber. Lively wirft Baldoni und seinem Team vor, sie während der Dreharbeiten und der anschließenden Werbephase massiv benachteiligt zu haben.

Richterliche Entscheidung schränkt die Klage ein

Am 2. April 2026 hat ein Bundesrichter in New York zehn der dreizehn von Blake Lively erhobenen Vorwürfe gegen Justin Baldoni und weitere Beteiligte abgewiesen. Darunter fielen unter anderem Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung, Verleumdung und Verschwörung. Die Entscheidung des Richters Lewis Liman bedeutet eine deutliche Verengung des Falls, lässt aber drei zentrale Punkte für die Verhandlung offen. Die Produktionsfirma und damit verbundene Unternehmen bleiben weiterhin beklagt.

Nur drei Vorwürfe gehen in die Hauptverhandlung

Die verbleibenden Klagepunkte betreffen Vertragsbruch, Vergeltungsmaßnahmen sowie die Beihilfe zu solchen Maßnahmen. Diese sollen nun vor einer Jury verhandelt werden. Der Prozess ist für den 18. Mai 2026 angesetzt. Blake Lively hat angekündigt, bei der Verhandlung ihre gesamte Sicht der Ereignisse darzulegen und die Hintergründe offenzulegen. Ihr Anliegen dreht sich vor allem um die Folgen, die sie nach eigenen Angaben durch das Eintreten für ein sicheres Arbeitsumfeld erlitten hat.

Im Zentrum: Die angebliche digitale Schmutzkampagne

Ein wesentlicher Bestandteil der verbleibenden Vorwürfe ist der Vorwurf einer gezielten Online-Kampagne, die Livelys Ruf schädigen sollte. Nachdem sie sich über angebliche Vorfälle am Set beschwert hatte, soll ein Netzwerk aus PR-Experten und Produzenten eine koordinierte Strategie gestartet haben, um negative Berichte und Social-Media-Inhalte zu fördern. Lively sieht darin eine Form systematischer Vergeltung, die weit über den Film hinausreicht. Baldoni und seine Seite weisen alle Anschuldigungen entschieden zurück und betonen, dass keine persönliche Haftung mehr bestehe.

Ausblick auf den Prozess im Mai

Trotz der abgewiesenen Punkte bleibt der Fall hochbrisant. Beide Parteien bereiten sich auf eine öffentliche Verhandlung vor, bei der Zeugenaussagen und interne Unterlagen eine große Rolle spielen könnten. Der Ausgang könnte weitreichende Folgen für die Filmbranche haben, insbesondere im Umgang mit Konflikten am Set und dem Einsatz digitaler Medien in Auseinandersetzungen.

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: USA Today, Rolling Stone, NBC News, Reuters, BBC, The New York Times, Variety, People

All articles on Xenopolias are available in all common languages

Avatar-Foto

Von Franz Lemmler

CEO und Gründer von Xenopolias.de, Xenolandia Grid, Radio Xenolandia und JazzVortex. Webmaster, Redakteur und Autor auf dieser Webpage. Geboren vor langer Zeit im Herzen des Ruhrgebiets.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

© 2026 Xenopolias.de – Unabhängiger Musik‑ und Kulturjournalismus
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner