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LOS ANGELES: Donna Ashlock, 14, (R) who has a new chance at life with the transplanted heart of her boyfriend, received her fond- est wish 3/8 a meeting with singer Michael Jackson at his home. The two posed with Bubbles, the chimp at Jackson's animal compound.

Der Film „Michael“ beleuchtet das Leben des legendären Popstars Michael Jackson und soll am 24. April 2026 weltweit in die Kinos kommen – darunter auch in IMAX-Fassungen. Die Produktion verspricht eine umfassende Darstellung seiner Karriere von den Anfängen bis zum Höhepunkt des Ruhms.

Jaafar Jackson schlüpft in die Rolle seines Onkels

In der Hauptrolle ist Jaafar Jackson zu sehen, der Neffe des verstorbenen Künstlers. Der junge Schauspieler übernimmt damit erstmals eine große Kinohauptrolle und verkörpert seinen berühmten Verwandten. An seiner Seite spielen weitere bekannte Darsteller wie Nia Long, Laura Harrier, Miles Teller und Colman Domingo. Die Regie führt Antoine Fuqua, der bereits für Filme wie „Training Day“ bekannt ist. Produziert wurde das Werk von Graham King, der unter anderem für „Bohemian Rhapsody“ verantwortlich zeichnet.

Kontroversen um die Darstellung sensibler Themen

Bereits vor dem Kinostart sorgt der Biopic für hitzige Debatten. Viele Kritiker und Beobachter befürchten, dass der Film die schweren Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen Michael Jackson entweder nur oberflächlich behandelt oder größtenteils ausklammert. Jackson sah sich zu Lebzeiten mehreren solchen Anschuldigungen ausgesetzt, wurde jedoch in einem Gerichtsverfahren 2005 freigesprochen. Der Jackson-Nachlass weist alle Vorwürfe bis heute zurück. Dennoch werfen manche dem Projekt vor, ein zu positives oder beschönigtes Bild des Künstlers zu zeichnen und die dunkleren Kapitel seines Lebens zu sehr in den Hintergrund zu rücken.

Rechtliche Hürden und umfangreiche Nachdrehs

Die Dreharbeiten waren bereits im Mai 2024 abgeschlossen, doch es kam zu erheblichen Verzögerungen. Ein zentrales Problem ergab sich aus einer alten Vereinbarung im Zusammenhang mit der Anschuldigung durch Jordan Chandler aus dem Jahr 1993. Damals einigten sich die Beteiligten außergerichtlich auf eine hohe Summe, wobei auch festgelegt wurde, dass die Familie Chandler in keiner filmischen Darstellung erwähnt oder gezeigt werden darf. Diese Klausel war bei der Drehbuchprüfung zunächst übersehen worden. Der dritte Akt des Films, der ursprünglich stark auf diesen Fall eingegangen war, musste daher komplett überarbeitet werden. Es folgten 22 zusätzliche Drehtage im Jahr 2025, die das Budget erhöhten und den Starttermin mehrfach verschoben – zunächst auf Oktober 2025 und schließlich auf April 2026. Die Nachdrehs dienten vor allem der Anpassung des Skripts und der Neugestaltung des Filmendes.

Aktueller Stand der Produktion

Trotz aller Herausforderungen ist das Projekt nun abgeschlossen und bereit für die Veröffentlichung. Ein erster Trailer hat bereits für Aufsehen gesorgt und zeigt eindrucksvolle Szenen aus Jacksons Leben. Testvorführungen sollen positiv ausgefallen sein. Der Film soll das künstlerische Vermächtnis des „King of Pop“ in den Mittelpunkt stellen und ein breites Publikum ansprechen.

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: People, Rolling Stone, Puck News, The Hollywood Reporter, Variety, Deadline

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Von Franz Lemmler

CEO und Gründer von Xenopolias.de, Xenolandia Grid, Radio Xenolandia und JazzVortex. Webmaster, Redakteur und Autor auf dieser Webpage. Geboren vor langer Zeit im Herzen des Ruhrgebiets.

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