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Katy Perry singt zur Demokratischen Nationalversammlung in Philadelphia, 28. Juli 2016. (A. Shaker/VOA)

Die US-amerikanische Popsängerin Katy Perry gerät derzeit in Australien unter polizeilichen Ermittlungsdruck. Auslöser sind Anschuldigungen der australischen Schauspielerin Ruby Rose, die einen Vorfall aus dem Jahr 2010 betreffen sollen.

Anschuldigungen aus einem gemeinsamen Abend in Melbourne

Ruby Rose wirft der Sängerin vor, sie während eines gemeinsamen Abends in einem Nachtclub im Zentrum von Melbourne sexuell genötigt zu haben. Der angebliche Vorfall ereignete sich demnach in der mittlerweile geschlossenen Location Spice Market im Central Business District der Stadt.

Victoria Police bestätigt Untersuchungen zu historischem Fall

Die Behörden in Victoria haben die Aufnahme von Ermittlungen offiziell bestätigt. Spezialisierte Detektive des Teams für Sexualdelikte und Kindesmissbrauch in Melbourne prüfen einen angeblichen historischen Fall eines Sexualverbrechens aus dem Jahr 2010, das sich in einem lizenzierten Lokal im Stadtzentrum zugetragen haben soll. Wegen des laufenden Verfahrens wurden weitere Angaben nicht gemacht.

Ruby Rose ergreift offizielle Schritte

Die 40-jährige Schauspielerin hatte die Vorwürfe zunächst über soziale Medien öffentlich gemacht und später mitgeteilt, dass sie eine Anzeige bei der Polizei erstattet habe. Sie erklärte, den Vorfall lange Zeit für sich behalten zu haben, nun aber die notwendigen behördlichen Maßnahmen eingeleitet zu haben.

Katy Perry weist alle Vorwürfe entschieden zurück

Ein Sprecher von Katy Perry bezeichnete die Anschuldigungen als vollständig unbegründet und gefährlich. Die Sängerin selbst hat die Behauptungen als falsch und rücksichtslos zurückgewiesen. Zudem wurde auf frühere öffentliche Anschuldigungen von Ruby Rose gegenüber anderen Personen hingewiesen, die ebenfalls bestritten worden waren.

Laufende Ermittlungen und weitere Entwicklungen

Zum aktuellen Zeitpunkt sind die polizeilichen Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Es bleibt abzuwarten, welche Erkenntnisse sich aus dem Verfahren ergeben. Beide Beteiligten stehen weiterhin im Blickpunkt der Öffentlichkeit, doch der Schwerpunkt liegt nun auf den behördlichen Prüfungen.

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: The Guardian, The Hollywood Reporter, People, New York Post, Herald Sun, Sydney Morning Herald, Deadline, ABC News

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