Der Musiker D4vd, bürgerlich David Anthony Burke, erschien in Los Angeles zu einer weiteren Anhörung, bei der die Staatsanwaltschaft neue belastende Erkenntnisse präsentierte. Während der Sitzung blieb der 21‑Jährige weitgehend regungslos, als die Ermittlungsbehörden offenlegten, dass ein von ihnen gesicherter iCloud‑Account große Datenmengen mit kinderpornografischem Material enthalten soll.
Ermittlungsstand und digitale Beweise
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft umfasst das digitale Material mehrere Terabyte an Daten, die derzeit ausgewertet werden. Ein Teil davon soll laut Ermittlern kinderpornografische Inhalte enthalten. Die Behörden betonen, dass die Datenmenge enorm sei und die Sichtung entsprechend Zeit beanspruche. Die Verteidigung erhält Einsicht über speziell gesicherte Computerterminals im Justizzentrum.
Verbindung zum Mordfall Celeste Rivas Hernandez
Parallel zu den Vorwürfen bezüglich des iCloud‑Accounts läuft gegen Burke ein Mordverfahren. Er wurde zuvor wegen des Todes der 14‑jährigen Celeste Rivas Hernandez angeklagt, deren Leichnam im September des Vorjahres stark verwest im vorderen Kofferraum seines abgeschleppten Fahrzeugs gefunden worden war. Die Obduktion ergab mehrere schwere Verletzungen im Oberkörperbereich, die als tödlich eingestuft wurden.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Mädchen bereits Monate vor dem Fund gestorben ist. Burke bestreitet weiterhin jede Beteiligung und plädiert auf nicht schuldig. Seine Anwälte betonen, dass die Beweislage erst vollständig geprüft werden müsse.
Ablauf der Anhörungen und juristische Schritte
Der Richter setzte weitere Termine an, um die Beweisvorlage zu strukturieren. Die Voruntersuchung – ein öffentliches Mini‑Verfahren zur Bewertung der Beweise – soll am 1. Mai beginnen. Zuvor findet am 29. April ein weiterer Termin statt, um offene Fragen zur Datenbereitstellung zu klären. Die Staatsanwaltschaft drängt auf ein zügiges Verfahren, während die Verteidigung bemängelt, dass noch nicht alle Unterlagen vorliegen.
Wichtiger Hinweis: Der Artikel fasst öffentlich zugängliche Berichte über ein laufendes Strafverfahren zusammen. Alle Beschreibungen sind sachlich, ohne wertende oder vorverurteilende Formulierungen. Die Unschuldsvermutung gilt.
Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de
Quellen: Rolling Stone – Das Musikmagazin, NBC News, Rolling Stone (US),
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