
Das weltbekannte Musikprojekt Gorillaz hat beim Primavera Sound Festival in Barcelona einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. Doch noch bevor die ersten Töne über das Festivalgelände schallten, setzte die Formation ein klares gesellschaftspolitisches Zeichen. Die Einleitung ihrer Show wurde von dem palästinensischen Aktivisten Arab Barghouti übernommen, der die Bühne betrat, um eine Botschaft an das Publikum zu richten. Erst nach diesem bedeutsamen Moment startete die Band in ihr eigentliches Programm und bewies einmal mehr, dass Popkultur und politisches Bewusstsein für sie untrennbar zusammengehören.
Musikalische Highlights vor riesiger Kulisse
Am Abschlussabend der renommierten spanischen Musikveranstaltung versammelten sich rund 71.000 begeisterte Zuschauer, um die visionäre Show live zu erleben. Die Setlist umfasste insgesamt zwanzig sorgfältig ausgewählte Songs, bei denen das aktuelle Studioalbum mit dem Titel The Mountain im Mittelpunkt stand. Mit einer perfekt inszenierten Mischung aus visuellen Effekten, virtuellen Charakteren und hochkarätigen Live-Musikern verwandelte die Gruppe das Areal in eine gigantische Tanzfläche und lieferte einen der unumstrittenen Höhepunkte des gesamten Festivalsommers.
Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de
Quellen: Primavera Sound Festival Media, Festivalberichte Barcelona