Stefan Bollmann, Attribution, via Wikimedia Commons
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Die US-amerikanische Nu-Metal-Band Limp Bizkit auf dem Full Force 2019 in Ferropolis, Deutschland.

Nach den restlos ausverkauften Festival-Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park kommen Limp Bizkit im Juni 2026 für zwei weitere Headliner-Shows unter freiem Himmel nach Deutschland. Am 23. Juni gastiert die Band im SparkassenPark in Mönchengladbach, einen Tag später, am 24. Juni, folgt ein Konzert in der Parkbühne Wuhlheide in Berlin. Für alle, die bei den Festivals leer ausgegangen sind oder Fred Durst und seine Mitstreiter lieber im reinen Headliner-Format erleben wollen: Das ist die Chance.

Locations und Einlass

Der SparkassenPark in Mönchengladbach ist ein weitläufiges Open-Air-Gelände, das für Großkonzerte bekannt ist und eine entspannte Atmosphäre bietet. Die Parkbühne Wuhlheide in Berlin, auch als Kindl-Bühne bekannt, gehört zu den traditionsreichsten Open-Air-Spielstätten der Hauptstadt. Der Einlass in Berlin ist für 18:15 Uhr angegeben. Tickets für beide Shows sind über Eventim erhältlich, für Berlin ab mindestens 100,10 Euro.

Vorgruppen: Starkes Rahmenprogramm

Beide Abende werden von DeathbyRomy eröffnet – der deutschen Singer-Songwriterin und Produzentin, die sich mit düsterem Pop und kühler Inszenierung in der alternativen Szene etabliert hat. In Mönchengladbach ist Ecca Vandal als Special Guest angekündigt, die australisch-neuseeländische Musikerin, die mit einem Mix aus elektronischen Beats und Gitarrenattacken für sich spricht. In Berlin übernimmt diese Rolle Igorrr, das ambitionierte Projekt des französischen Multiinstrumentalisten Gautier Serre, das Genres wie Barockmusik, Breakcore, Black Metal und elektronische Musik zu einem kaum kategorisierbaren Gesamtwerk zusammenfügt. Ein Support-Programm, das den Abend bereits vor dem ersten Limp-Bizkit-Song zum Erlebnis macht.

Was die Band 2026 antreibt: Jenseits von Nostalgie

Limp Bizkit sind einer jener Acts, bei denen das Wort Comeback längst obsolet ist. Seit ihrer Rückkehr ins aktive Tourgeschäft 2009 und erst recht seit dem 2021 erschienenen Album Still Sucks – dem ersten Studiowerk nach zehnJahren Pause – hat die Band unter Beweis gestellt, dass ihr Crossover aus Nu Metal, Rap-Attitüde und stadiontauglichen Hooks nichts von seiner Zugkraft verloren hat. Schon 2025 hatten sie Deutschland mit ausverkauften Arena-Shows besetzt. Jetzt folgen die Open Airs.

Die Band um Frontmann Fred Durst, Gitarrist Wes Borland, Schlagzeuger John Otto und Turntablist DJ Lethal musste 2025 und zu Beginn von 2026 auch mit einem tiefen persönlichen Einschnitt umgehen: Mitgründer und Bassist Sam Rivers verstarb Ende 2025. Die Band entschied sich, ihre für Südamerika geplanten Konzerte dennoch nicht abzusagen und ehrte Rivers mit einem Tribute-Video, das persönliche Aufnahmen des Bassisten auf und hinter der Bühne zeigte.

Was die Setlist erwarten lässt

Eine offizielle Setlist für die deutschen Open Airs liegt noch nicht vor, doch aus dem laufenden Tourgeschehen lässt sich gut ableiten, was das Publikum erwartet. Zur verlässlichen Kernbesetzung eines Limp-Bizkit-Konzerts gehören seit Jahren Klassiker wie Rollin‘, Nookie, Break Stuff, My Way und Take a Look Around, dazu die George-Michael-Coverversion Faith, die bei jedem Auftritt für kollektives Mitsingen und Stimmung sorgt. Aus dem aktuellen Album Still Sucks, für das die Band eine ungewohnt rohe und rückbesinnliche Qualität von Kritikern attestiert bekam, dürften ebenfalls einige Stücke Einzug in die Setlist halten. Die Länge des Hauptacts bewegt sich typischerweise im Bereich einer Stunde bis eineinviertel Stunden, sodass für den gesamten Abend inklusive Vorgruppen mit einem mehrere Stunden umfassenden Programm gerechnet werden sollte.

Aktuelle Konzerttermine in Deutschland

  1. Juni 2026 – Mönchengladbach, SparkassenPark (Support: DeathbyRomy, Ecca Vandal)
  2. Juni 2026 – Berlin, Parkbühne Wuhlheide (Support: DeathbyRomy, Igorrr)

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: Eventim Magazin, Ticketstart, GIGA, SparkassenPark Mönchengladbach, Berlin.de, FestivalsUnited, Songkick

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