Will Fresch, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons
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Liam and Noel Gallagher of Oasis performing in San Diego on September 18, 2005.

Die bereits im Mai angekündigte Dokumentation über die Reunion-Tour von Oasis hat nun sowohl einen offiziellen Titel als auch einen ersten Teaser-Trailer erhalten. „Don’t Look Back In Anger“ begleitet Liam und Noel Gallagher durch ihre gefeierte Wiedervereinigungstournee „Oasis Live ’25“ und gewährt dabei Einblicke, die es in dieser Form zuvor nicht gab.

Ein historischer Moment für die Band

Der Teaser erschien exakt ein Jahr nach dem Auftakt der Live-’25-Tour im walisischen Cardiff, wo die Gallagher-Brüder erstmals seit 16 Jahren wieder gemeinsam auf einer Bühne standen. Der Film dokumentiert diese vielbeachtete Rückkehr zweier der prägendsten Figuren des britischen Rock und zeigt neben Proben- und Backstage-Material auch das erste gemeinsame Interview der Brüder seit über zwei Jahrzehnten.

Starke Namen hinter der Kamera

Verantwortlich für Drehbuch und Produktion zeichnet der für BAFTA und Oscar nominierte Autor und Regisseur Steven Knight, der unter anderem für die Serien „Peaky Blinders“ und „A Thousand Blows“ bekannt ist. Die Regie der Dokumentation selbst übernahmen Dylan Southern und Will Lovelace, ein Duo mit einschlägiger Erfahrung im Musikdokumentarfilm, das bereits für „Shut Up and Play the Hits“ und „Meet Me in the Bathroom“ verantwortlich zeichnete. Als Kameramann fungierte Haris Zambarloukos, dessen Arbeiten unter anderem in „Belfast“ und „Beetlejuice Beetlejuice“ zu sehen waren. Für den Ton sorgten die oscarprämierten Sound-Mixer James Mather, bekannt durch „Top Gun: Maverick“, und Tarn Willers, der für „The Zone of Interest“ ausgezeichnet wurde. Produziert wurde das Projekt von Sam Bridger und Guy Heeley.

Steven Knight über die Botschaft des Films

In einem Statement beschreibt Steven Knight die Bedeutung der Oasis-Welttournee als etwas, das Generationen, Kulturen und Länder zusammengeführt und in einer gespaltenen Welt eine Botschaft der Versöhnung gesendet habe. Der Film sei dabei weit mehr als nur eine filmische Begleitung der Konzerte, so Knight sinngemäß: Er verstehe „Don’t Look Back In Anger“ als einen Platz direkt am Tisch, wenn sich Liam und Noel nach 15 Jahren erstmals wieder gemeinsam hinsetzen und offen über Vergangenheit und Gegenwart sprechen.

Produktion und Hintergrund

Die Dokumentation entstand als Produktion von Magna Studios und wird von Sony Music Vision in Zusammenarbeit mit Sony Music Entertainment UK präsentiert. Der Titel des Films ist dem gleichnamigen Song aus dem 1995 erschienenen Oasis-Album „(What’s the Story) Morning Glory?“ entlehnt und markiert damit eine bewusste Rückbindung an das musikalische Erbe der Band.

Kinostart und Streaming-Termine

„Don’t Look Back In Anger“ feiert im September 2026 seine Kinopremiere und wird zunächst in ausgewählten Lichtspielhäusern sowie im IMAX-Format zu sehen sein. Anschließend wechselt der Film international exklusiv zu Disney+, während er in den USA zusätzlich über Hulu verfügbar sein wird.

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: NME, Entertainment Focus, The Playlist, Mixdown, Awards Radar, FirstShowing.net

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