
Mit „Die Sänger singen noch“ haben Tanzwut die inzwischen vierte Single aus ihrem kommenden Album „Herz aus Stein“ veröffentlicht. Der Song erschien am 17. Juli 2026 über NoCut Entertainment und wird als besondere Kollaboration unter dem Namen „Tanzwut & Freunde“ geführt. Für diese Version hat Frontmann Teufel eine beeindruckende Riege an Gastmusikerinnen und Gastmusikern versammelt.
Wer sich auf dem Track die Ehre gibt
Neben Teufel sind auf „Die Sänger singen noch“ gleich mehrere bekannte Stimmen der Szene zu hören: Alea und Elsi von Saltatio Mortis, Eric Fish und Ally Storch von Subway to Sally, Martin Engler von Mono Inc., René Anlauff von Heldmaschine, Johnny von Soulbound sowie die Sängerin Sotiria. Jede und jeder von ihnen übernimmt eigene Gesangsparts, wodurch der Song zu einer Art Gemeinschaftswerk der deutschen Rock- und Mittelalterszene wird.
Ein Video als Bühne für echte Kreativität
Das dazugehörige Musikvideo wurde im historischen Ballhaus Wedding in Berlin gedreht und feierte seine Premiere auf YouTube. Zu sehen sind die beteiligten Musikerinnen und Musiker in schweren, goldenen Bilderrahmen inszeniert, ein bewusst gewählter visueller Kontrast zu digital erzeugter Musik. Diese Bildsprache soll die anhaltende Bedeutung menschlicher Kreativität und künstlerischer Ausdruckskraft unterstreichen.
Worum es inhaltlich geht
Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit der Rolle von Musikerinnen und Musikern in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz zunehmend kreative Prozesse übernimmt und synthetische Stimmen immer überzeugender werden. Statt mit erhobenem Zeigefinger zu belehren, setzt die Band auf eine nachdenkliche, intensive Ballade, die für echtes musikalisches Herzblut eintritt und die Frage aufwirft, ob echte Musikerinnen und Musiker in einer automatisierten Zukunft überhaupt noch gebraucht werden.
Das Album „Herz aus Stein“ nimmt Formen an
„Die Sänger singen noch“ ist bereits der vierte Vorbote des kommenden Studioalbums „Herz aus Stein“, das am 4. September 2026 über NoCut erscheinen wird. Der Titeltrack des Albums greift Motive aus Wilhelm Hauffs Märchen „Das kalte Herz“ auf und überträgt sie in eine Gegenwart, die von Leistungsdruck, digitaler Fassade und emotionaler Distanz geprägt ist. Die Band beschreibt das Album als ehrliche Bestandsaufnahme einer zunehmend kälteren und schnelleren Zeit, zugleich aber auch als Umarmung für alle, die sich darin verloren fühlen. Musikalisch verspricht das Werk sowohl druckvolle, tanzbare Nummern wie „Rosenkrieg“ oder „No Future“ als auch ruhigere, reflektierte Momente wie „Ewig wie das Eis“.
Treue zu den eigenen Wurzeln
Auch auf dem neuen Album bleiben Tanzwut ihrer Identität als Spielleute treu. Dudelsäcke bleiben ein fester Bestandteil des Sounds, während die Band punkige Töne, mittelalterliche Klangelemente und metallische Härte miteinander verschmilzt. Die aktuelle Besetzung besteht aus Teufel an Lead Vocals, Robin Hund an der E-Gitarre, Der Zwilling am Bass, Shumon am Schlagzeug, Pyro und Manu am Dudelsack sowie Alexius an den Keyboards.
Herz aus Stein Tour 2026 startet im Oktober
Direkt im Anschluss an die Albumveröffentlichung gehen Tanzwut auf große Deutschlandtour. Als Special Guest ist die Band Sagenbringer mit dabei. Folgende Termine stehen für die „Herz aus Stein“ Tour 2026 bereits fest:
16.10.2026 Frankfurt, Das Bett
17.10.2026 Köln, Club Volta
23.10.2026 München, Backstage Halle
24.10.2026 Stuttgart, Im Wizemann
29.10.2026 Hamburg, Bahnhof Pauli
30.10.2026 Leipzig, Hellraiser
31.10.2026 Rostock, M.A.U. Club
05.11.2026 Nürnberg, Hirsch
06.11.2026 Zwickau, Alter Gasometer
07.11.2026 Forst, Manitu
13.11.2026 Oberhausen, Kulttempel
14.11.2026 Hannover, Musikzentrum
20.11.2026 Dresden, Reithalle
21.11.2026 Berlin, hole44
Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de
Quellen: Sonic Seducer, Side-Line, Metal1.info, vampster, Wave of Darkness, Eventim