Luigi Novi, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0>, via Wikimedia Commons
Lesedauer 2 Minuten
American actor Vincent Pastore (left) and his manager, Stormy Avallone, at the 2013 Wizard World New York Experience Comic Con, at Pier 36 in Manhattan, June 30, 2013.

Freund findet den Schauspieler leblos auf

Vincent Pastore, der langjährige Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Salvatore „Big Pussy“ Bonpensiero in der HBO-Serie „The Sopranos“ bekannt wurde, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Wie sein Manager Robert Attermann bestätigte, verstarb Pastore in seinem langjährigen Wohnsitz in der New Yorker Bronx. Ein enger Freund des Schauspielers fand ihn dort am Samstag leblos auf, nachdem tagelang kein Kontakt zu ihm bestanden hatte. Eine offizielle Todesursache wurde zunächst nicht mitgeteilt, mehrere Quellen berichten jedoch übereinstimmend von einem natürlichen Tod.

Vom Nachtclubgeschäft zur Hollywood-Karriere

Geboren wurde Pastore am 14. Juli 1946 in der Bronx, wo er auch aufwuchs, bevor er während des Vietnamkriegs bei der Marine diente und anschließend an der Pace University Schauspiel studierte. Vor seiner Schauspielkarriere arbeitete er lange im Nachtclubgeschäft sowie als Limousinenfahrer. Sein Durchbruch gelang ihm über die Bekanntschaft mit den Schauspielern Matt und Kevin Dillon, die ihn in einem Theaterstück entdeckten und ihm zu ersten Rollen verhalfen.

„Big Pussy“ als prägende Rolle

Weltbekannt wurde Pastore ab 1999 durch seine Rolle in „The Sopranos“, in der er über 30 Episoden hinweg den Familien-Vertrauten und späteren FBI-Informanten von Tony Soprano verkörperte. Für seine Ensembleleistung in der Serie wurde er gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Jahr 2000 mit einem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet. Vor seinem Durchbruch war er bereits in kleineren Rollen in Filmen wie „Goodfellas“ und „Carlito’s Way“ zu sehen.

Eine facettenreiche Karriere über Jahrzehnte

Insgesamt umfasst Pastores Filmografie mehr als 180 Produktionen, darunter „Awakenings“, „Mickey Blue Eyes“, „Corky Romano“ sowie die Sprechrolle in „Shark Tale“. Auch abseits der Leinwand blieb er präsent, unter anderem als Teilnehmer bei „Celebrity Apprentice“ sowie kurzzeitig bei „Dancing with the Stars“. Seine letzte Rolle hatte er im vergangenen Jahr als Gastsprecher in der Serie „Yellowjackets“.

Reaktionen aus der Filmwelt

Nach Bekanntwerden seines Todes würdigten zahlreiche ehemalige Weggefährten den Schauspieler öffentlich. Sein langjähriger Sopranos-Kollege Michael Imperioli beschrieb ihn als warmherzigen Menschen, der sich stets tief um seine Familie und Freunde gesorgt habe, während Joe Pantoliano ihm mit bewegenden Worten gedachte. Pastore hinterlässt seine Tochter Renee.

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: NPR, CNN, NBC News, Deadline, Fox News, TMZ

© 2026 Xenopolias.de – Unabhängiger Musik‑ und Kulturjournalismus