
Ein Entschluss wird nach Wochen der Klärung bestätigt
Sportreporter und Moderator Frank Buschmann hat seinen bereits Ende Juni angekündigten Rückzug aus den sozialen Medien nun endgültig bestätigt. In einem Video, das er am Montag an seine rund 226.000 Instagram-Follower richtete, machte der 61-Jährige klar, dass er seinen Account künftig nicht mehr selbst bespielen werde. Zwischen der ersten Ankündigung Ende Juni und der finalen Entscheidung hatte Buschmann nach eigenen Angaben rund sechs Wochen lang gemeinsam mit seinem Management verschiedene Optionen für den Umgang mit seinem Profil abgewogen.
Verschiedene Varianten standen zur Debatte
Wie Buschmann in seinem Video erklärte, seien im Vorfeld mehrere Möglichkeiten durchgespielt worden, darunter die vollständige Löschung des Accounts oder dessen Übergabe an eine gemeinnützige Organisation. Am Ende entschied er sich jedoch für eine andere Lösung: Das Profil bleibt bestehen, wird künftig jedoch ausschließlich von seinem langjährigen Management betrieben. Persönliche Beiträge von ihm selbst werde es dort nicht mehr geben, betonte er, was manche vermutlich mit einem erleichterten Aufatmen quittieren würden.
Der Umgangston im Netz als Hauptgrund
Bereits bei seiner ersten Ankündigung Ende Juni hatte Buschmann deutlich gemacht, dass ihm der Umgangston in sozialen Netzwerken zunehmend zu schaffen mache. Er sei es leid, wie Menschen im Internet miteinander umgingen, und störe sich insbesondere daran, dass sich viele Nutzerinnen und Nutzer selbst als Experten aufspielten und dabei tatsächlichen Fachleuten ihre Kompetenz absprächen. Auch der klickgetriebene Charakter vieler Plattformen sowie veränderte öffentliche Erwartungen an Sportreporterinnen und -reporter nannte er als belastende Faktoren. Zuvor hatte er sich bereits von den Plattformen Facebook und X zurückgezogen.
Weiterhin Informationen, aber nicht mehr persönlich
Trotz des Rückzugs stellte Buschmann klar, dass der Account auch künftig nicht komplett verwaist bleiben solle. Es gebe eine nennenswerte Zahl an Menschen, die weiterhin daran interessiert seien, etwas über seine beruflichen Aktivitäten im Sport- und Unterhaltungsbereich zu erfahren, etwa im Rahmen möglicher Kooperationen mit Sendern oder Medienpartnern. Diese Inhalte werde künftig ausschließlich sein Management verantworten.
Verständnisvolle Reaktionen aus dem Umfeld
Auf die ursprüngliche Ankündigung reagierten mehrere prominente Weggefährten mit Verständnis. Comedian und Podcaster Bastian Bielendorfer bezeichnete den Schritt als nachvollziehbar, während sein langjähriger Ninja-Warrior-Kommentatorenkollege Jan Köppen launig anmerkte, dass dies weiterhin seine eigene Entscheidung bleibe. Buschmann selbst, der seit 2017 als Kommentator für Sky tätig ist, unter anderem für die Bundesliga sowie seit 2025 wieder für die NBA, und zudem regelmäßig für RTL im Einsatz ist, verabschiedete sich mit freundlichen Worten von seiner Community.
Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de
Quellen: t-online, Promiflash, Promipool, WEB.DE
