Daigo Oliva, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons
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Matt Sorum, velvet revolver

Keine Einladung zum großen Comeback

Matt Sorum, der von 1990 bis 1997 als Schlagzeuger bei Guns N‘ Roses aktiv war und in dieser Zeit an den Alben „Use Your Illusion I & II“ sowie „The Spaghetti Incident?“ mitwirkte, hat sich in einem aktuellen Interview mit dem Sender WRIF aus Detroit erneut zur Bandreunion von 2016 geäußert. Damals kehrten Gitarrist Slash und Bassist Duff McKagan gemeinsam mit Sänger Axl Rose zur klassischen Besetzung zurück, wovon der heute 65-Jährige jedoch keinerlei Vorabinformation erhielt.

Nachrichten über Umwege statt persönlicher Ansprache

Sorum erklärte, ehrlich gesagt überhaupt nichts über die Wiedervereinigung gewusst zu haben, als sie tatsächlich stattfand. Wie er in früheren Interviews bereits ausführlicher geschildert hatte, erfuhr er von der Reunion ursprünglich über Gerüchte im Internet, während er selbst zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit seinen früheren Bandkollegen Slash und Duff McKagan auf einer Südamerika-Tournee unterwegs war. Erst nach der Rückkehr nach Los Angeles konfrontierte er McKagan direkt mit der Angelegenheit. Dieser erklärte ihm daraufhin, dass Axl Rose seinen eigenen, vertrauten Schlagzeuger Frank Ferrer einsetzen wolle und der entsprechende Vertrag bereits unterschrieben sei.

Verständnis für Axl Roses Entscheidung

Als möglichen Grund für seine Nichtberücksichtigung vermutete Sorum die enge und langjährige Vertrautheit zwischen Axl Rose und Frank Ferrer. Er beschrieb Rose als einen loyalen Menschen, der bewusst mit Musikern zusammenarbeite, denen er über die Jahre vertraut habe. Auch wenn ihm die Umstände der damaligen Entscheidung zum Zeitpunkt des Geschehens nicht vollständig gefallen hätten, betonte Sorum, mittlerweile Frieden mit der Situation geschlossen zu haben.

Ein Angebot, das er ausschlug

Wie Sorum in einem weiteren Interview mit dem Podcast Legends von AllDay Vinyl erklärte, sei ihm zwar angeboten worden, im Rahmen der Reunion-Tournee als Gastmusiker aufzutreten, er habe dieses Angebot jedoch bewusst abgelehnt. Es habe für ihn keinen Sinn ergeben, lediglich zwei Songs mitzuspielen und den Rest des Konzerts lediglich als Zuschauer zu verfolgen. Auch eine Einladung, sich eine der Reunion-Shows im Publikum anzusehen, habe er nach eigenen Angaben nie erhalten.

Ein erfülltes musikalisches Leben abseits der Band

Sorum machte deutlich, dass ihn seine eigene musikalische Laufbahn nach seiner Zeit bei Guns N‘ Roses, unter anderem bei Velvet Revolver und The Cult, weiterhin erfülle. Er bezeichnete sich selbst als kreativen Freigeist, der sein eigenes Universum verfolge und sich stets von einer höheren Bestimmung leiten lasse. An seine Zeit bei Guns N‘ Roses erinnere er sich dennoch mit großer Dankbarkeit, da sie einen wichtigen Teil seines musikalischen Vermächtnisses darstelle.

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: Blabbermouth, Rolling Stone, NME, Louder, antiMusic

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