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Ozzy Osbourne durante l'Azkena Rock festival del 2011
Alberto Cabello, CC BY 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/2.0>, via Wikimedia Commons

Rund ein Jahr nach dem Tod von Ozzy Osbourne nimmt das lange angekündigte Biopic über den Musiker sichtbar Fahrt auf. Sohn Jack Osbourne bestätigte in einem Gespräch mit einem US-Entertainmentsender, dass das Drehbuch inzwischen abgeschlossen sei und sich die Produktion nun auf die Suche nach einer Regie konzentriere. Er beschrieb die aktuelle Phase als sehr aktiv und zuversichtlich vorangetrieben.

Familie bleibt zentral in der Produktion

Das Projekt wird von Sony Pictures gemeinsam mit Polygram Entertainment realisiert und war bereits 2021 erstmals angekündigt worden. Von Beginn an war vorgesehen, dass die Familie eng eingebunden bleibt: Sharon Osbourne, Ozzys langjährige Ehefrau und Managerin, sowie die gemeinsamen Kinder Jack und Aimée treten als Produzenten auf. Das Drehbuch stammt von Lee Hall, der für seine Arbeit an bekannten Musikerporträts bereits für einen Oscar nominiert wurde.

Liebesgeschichte statt reiner Karriererückblick

Nach den bisherigen Aussagen der Familie soll der Film weniger eine klassische Chronik von Ozzys musikalischer Laufbahn sein als vielmehr die jahrzehntelange Beziehung zwischen ihm und Sharon in den Mittelpunkt stellen. Jack Osbourne verglich die geplante Erzählweise mit einem bekannten Musikerdrama über Johnny Cash und grenzte sie bewusst von stärker stilisierten Genre-Vertretern ab. Damit positioniert die Familie das Werk eher als emotionales Beziehungsporträt denn als reine Bühnenshow-Nacherzählung.

Jack Osbourne will keinen abgehobenen Kunstfilm

Besonders deutlich äußerte sich Jack Osbourne zur inhaltlichen Ausrichtung: Der Film solle bewusst nicht in Richtung eines künstlerisch überhöhten oder sperrigen Autorenkinos gehen. Stattdessen gehe es der Familie darum, den langjährigen Fans seines Vaters ein Werk zu liefern, das ihrem Bild von Ozzy und seiner bodenständigen, volksnahen Ausstrahlung gerecht wird. Trotz seines Reichtums und seiner Bekanntheit habe Ozzy Osbourne zeitlebens seinen einfachen Hintergrund und seinen selbstironischen Humor nicht verloren, und genau dieser Charakterzug soll sich laut Familie auch im Film widerspiegeln.

Besetzung der Hauptrolle bleibt vorerst geheim

Zur Frage, wer Ozzy Osbourne auf der Leinwand verkörpern soll, hält sich die Familie weiterhin bedeckt. Jack Osbourne bestätigte lediglich, dass bereits Gespräche mit einem infrage kommenden Darsteller stattgefunden hätten und man sich intern bereits auf eine Wunschbesetzung verständigt habe. Einen Namen wollte er zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht nennen, deutete aber an, dass die Produktion im Erfolgsfall ein starkes Ergebnis erwarten lasse.

Zeitplan bleibt vorsichtig gehalten

Zum möglichen Kinostart äußerte sich Jack Osbourne zurückhaltend optimistisch. In einem früheren Livestream hatte er ein Zeitfenster um das Jahr 2028 als realistisch bezeichnet, gleichzeitig aber betont, dass noch keine feste Zusage bestehe. Im aktuellen Interview ergänzte er, dass man im Idealfall bereits im kommenden Frühjahr oder Sommer mit den Dreharbeiten beginnen könnte, sofern Regie und Besetzung rechtzeitig feststehen. Beobachter verweisen zudem darauf, dass sich große Musikerbiografien in der Entwicklung häufig über Jahre hinziehen, ehe sie tatsächlich in Produktion gehen, und dass eine längere Vorbereitungszeit dem fertigen Werk nicht zwangsläufig schaden muss.

Ein Jahr nach Ozzys Tod

Ozzy Osbourne war im Juli 2025 im Alter von 76 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben, nur wenige Wochen nach seinem letzten gemeinsamen Auftritt mit der Originalbesetzung von Black Sabbath in seiner Heimatstadt Birmingham. Die Familie hatte seinen Tod damals öffentlich gemacht und mitgeteilt, dass er im Kreis seiner Liebsten gestorben sei. Das geplante Biopic reiht sich damit in eine Reihe von Projekten ein, mit denen die Familie das Andenken des Musikers weiterträgt, darunter auch eine kürzlich vorgestellte digitale Ozzy-Figur sowie Jack Osbournes eigene neue Streaming-Plattform für paranormale und alternative Inhalte.

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

Quellen: Billboard, Rolling Stone Canada, AXS TV, Reality Tea, E! News, Fox 102.3, ComingSoon.net, The Celeb Post

 

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