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2022 Amphi Festival - Mesh
Foto: Fred Gasch

Ein neuer Blick auf einen bekannten Song

Das Bristoler Elektronik-Duo Mesh hat einen weiteren Titel aus seinem kommenden Mini-Album „Fallen Angel“ vorgestellt. Zu hören ist eine Neubearbeitung des Stücks „Trying To Save You“. Den Remix hat Olaf Wollschläger übernommen, ein Produzent, der die Band seit vielen Jahren begleitet. Damit bekommen Fans schon vor dem Erscheinen des Gesamtwerks einen zweiten Zugang zu diesem Song.

Vom Nebenprodukt zum eigenständigen Release

Ursprünglich sollte „Fallen Angel“ nur als B-Seite dienen. Nach der erfolgreichen Konzertreise des Frühjahrs wuchs das Vorhaben jedoch zu einer kleinen Veröffentlichung mit mehreren neuen Stücken heran. Sänger und Keyboarder Richard Silverthorn versteht das Mini-Album als Nachtrag zum aktuellen Longplayer. Zugleich soll es ein Zeichen des Danks an die Anhängerschaft sein, die das Duo im Jahr 2026 getragen hat.

Reduziert und remixt: zwei Gesichter eines Songs

Auch „Trying To Save You“ wurde für dieses Projekt noch einmal angefasst. Statt die bekannte Fassung einfach als Single nachzulegen, entschied sich die Band für eine zurückgenommene Neuinterpretation. Ergänzt wird sie durch die Remix-Version von Wollschläger. So zeigt der Song zwei sehr unterschiedliche Charaktere.

Neun Titel auf dem Mini-Album

Die Tracklist von „Fallen Angel“ umfasst neun Einträge. Neben dem Titelstück, das auch in einer verlängerten Fassung enthalten ist, finden sich „Protect Your Neck“, „Not This Time“, „The Meeting of the Broken“ und „Tilt“. Hinzu kommen eine Live-Aufnahme von „The Truth Doesn’t Matter“ sowie die Single-Version und der Remix von „Trying To Save You“. Veröffentlicht wird das Werk am 27. November 2026.

Ein Produzent mit langer gemeinsamer Geschichte

Wollschläger, der dem dunklen Elektro zugerechnet wird, arbeitet seit dem 2009 erschienenen Album „A Perfect Solution“ mit Mesh zusammen. Silverthorn lobte damals seine Gabe, Produktionen aufzuräumen und mit großer Hingabe zu verfeinern, ohne ihre Grundstimmung zu verändern. Dass er nun erneut Hand anlegt, passt zu dieser über Jahre gewachsenen Partnerschaft.

Rückenwind durch das Comeback-Album

Mark Hockings und Richard Silverthorn gründeten Mesh Mitte der 1990er-Jahre in Bristol. Ihr Sound verbindet elektronischen Pop mit alternativen und industriellen Einflüssen. Im März 2026 erschien mit „The Truth Doesn’t Matter“ nach mehr als neun Jahren Pause ihr neuntes Studioalbum. Es stieg in den deutschen Charts auf Platz 15 ein. Die Club-Konzerte im April zählten zu den größten, die die Band bislang gespielt hat.

Mesh live in Deutschland

Schon in wenigen Tagen geht es wieder auf die Bühne. Im Oktober 2026 spielt das Duo diese Konzerte:

01.10.2026 Krefeld, Kulturfabrik (Support: Blackbook)
02.10.2026 Braunschweig, Westand (Support: Blackbook)
03.10.2026 Dresden, Reithalle Strasse E (Support: Blackbook)
04.10.2026 Berlin, Kesselhaus in der Kulturbrauerei (Support: Division Redux)
06.10.2026 Halle (Saale), Capitol

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

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Von Franz Lemmler

Franz Lemmler agiert als Autor, Redakteur und Webmaster dieser Website. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er Gründer und CEO von Xenopolias, dem Xenolandia Grid, Radio Xenolandia und JazzVortex.

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