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Hard-Rock-Projekt SHOGUN MOJO - Foto: KI by Xenopolias

Hard-Rock-Projekt SHOGUN MOJO – Foto: KI by Xenopolias

Ein Video als Startschuss für die nächste Runde

Mit einem neuen Clip meldet sich das Rockprojekt Shogun Mojo zurück. Das Video gehört zu „Gonna Raise Hell“, der zweiten Auskopplung aus dem kommenden Debütalbum. Hinter der Band stehen zwei Musiker, die bislang in unterschiedlichen Lagern des Rock unterwegs waren: KISS-Gitarrist Tommy Thayer und Dan Reed, der Frontmann des Dan Reed Network. Das selbstbetitelte Album erscheint am 30. Oktober 2026 bei Frontiers Music Srl.

Zwei Wege, die sich kreuzen

Thayer ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Maskenrocker KISS, deren Karriere weltweit weit mehr als hundert Millionen verkaufte Tonträger hervorgebracht hat. Davor spielte er bei der US-Band Black ‚N Blue. Reed dagegen steht für eine Mischung aus Rock, Soul und erzählerischem Songwriting, die das Dan Reed Network seit den späten Achtzigern prägt. Dass beide gemeinsam Musik schreiben, wirkt auf dem Papier ungewöhnlich, auf der Platte aber erstaunlich stimmig.

Die Band hinter dem Projekt

Komplettiert wird die Besetzung von Bengt Jonasson am Bass und Robert Ikiz am Schlagzeug. Reed schwärmt von einer Rhythmusgruppe mit starkem Funk-Groove, die dem Material zusätzlichen Schwung verleiht. Thayer wiederum beschreibt das Projekt als willkommene Gelegenheit, aus seinem gewohnten Umfeld auszubrechen, einfach Gitarre zu spielen und Spaß an der Musik zu haben. Die Songs seien entstanden, indem man gemeinsam im Raum stand, spielte, schrieb und schaute, wohin die Reise führt.

Klang zwischen Siebzigern und Achtzigern

Stilistisch orientiert sich Shogun Mojo am melodischen Hard Rock der späten Siebziger und frühen Achtziger. Die hymnische Seite von KISS trifft dabei auf Reeds soulige Intensität und sein markantes Stimmgefühl. Nach Reeds Worten spiegelt das Album jene Platten wider, mit denen alle Beteiligten aufgewachsen sind. Thayer sorgt zudem dafür, dass kein Stück ohne Gitarrensolo auskommt. Eine kleine Verbindung zu Reeds Stammband gibt es auch: Brion James vom Dan Reed Network hat am Titel „Funk Party“ mitgeschrieben.

Worum es in „Gonna Raise Hell“ geht

Der neue Song versteht sich laut Reed als Aufforderung, sich mit voller Kraft in alles zu stürzen, was einem wichtig ist. Das reicht vom Feiern bis zur Romantik und von Leidenschaften bis zu den kleinen Abenteuern des Alltags. Gleichzeitig schwingt eine nachdenkliche Note mit: Wer im Leben als Engel gilt, kann eine dunkle Seite haben, und manche Menschen, die man ablehnt, bringen unfreiwillig Einsicht und Weisheit. Sein Fazit fällt entsprechend ausgelassen aus: Man solle den Abend beginnen und morgen sehen, was kommt.

Das Album im Überblick

Zehn Stücke umfasst „Shogun Mojo“: „Funk Party“, „Under The Gun“, „Gonna Raise Hell“, „Nothing To See Here“, „Turn It Up“, „In The Air Tonight“, „Dog Eat Dog“, „Fire With Fire“, „Fight For The Light“ und „Star Rider“. „Under The Gun“ war im Spätsommer als erste Single samt Video vorausgegangen. Mit „Gonna Raise Hell“ folgt nun der zweite Vorgeschmack, bevor das komplette Werk Ende Oktober erscheint.

Author: Franz Lemmler © 2026 Xenopolias.de

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